10-Jahre-Jubiläums­gala 2026

Im Rudolf-Steiner-Haus

Rückblick

Fotos: Marek Lipsky

Mit:

  • Cordula Hohlbein (Sextett & Kontrabass)
  • Petra Düring (Sextett)
  • Nele General (Sextett)
  • Helen Gielen (Sextett)
  • Anke Panterodt (Sextett)
  • Rhoda Tretow (Sextett)
  • Tom Astein (Solo & Querflöte)
  • Henny Erdmann (Klarinette)
  • Matthias Heuer (Soli)
  • Lasse Reifferscheidt (Trompete)
  • Felipe Gerlach (Schlagzeug)
  • Suely Lauar (Klavier, Arrangements & musikalische Leitung)

    Rückblick auf unsere 10-Jahre-Jubiläumsgala 2026: Was für ein Abend! 🎉❤️

    Liebe Freund:innen der SINGING SUES,

    zehn Jahre SINGING SUES. Zehn Jahre voller Musik, Freundschaften, Proben, Konzerte und einmaliger Erinnerungen. Dieses Jubiläum mit euch feiern zu dürfen, war für uns etwas ganz Besonderes.

    Schon von Beginn an wollten wir euch mitnehmen. Statt auf der Bühne zu stehen, kamen wir durch die Seiteneingänge in den Saal und umringten euch mit dem „Game of Thrones“-Theme. Und ihr wart mitten im Klang. Erst danach zogen wir auf die Bühne und eröffneten den ersten Konzertteil: ganz in Schwarz gekleidet, kraftvoll und elegant mit Stücken wie „O Fortuna“ und „Go Forth into the World in Peace“.

    Hochklassik, Kraft und große Emotionen ✨

    Ein ganz besonderer Moment der ersten Konzerthälfte gehörte sechs Frauen aus unseren Reihen: Anke Panterodt, Nele General, Rhoda Tretow, Petra Düring, Cordula Hohlbein und Helen Gielen sangen André Caplets „Sanctus“ aus seiner Messe à trois voix – ein hochanspruchsvolles Werk der französischen Chorliteratur. Zu sechst diesen feinen, dichten und musikalisch anspruchsvollen Chorsatz zu tragen, war eine echte Herausforderung – und die sechs haben sie mit beeindruckender Präzision, Ruhe und Klangschönheit gemeistert.

    Auch „The Moon“ bekam eine ganz eigene Inszenierung: Das reine Frauenstück wurde im Schwarzlicht gesungen, während alle Sängerinnen mit weißen Handschuhen eine Handchoreografie ausführten. Hinter ihnen ließen die Männer einen großen Mond über die Bühne wandern – ein fast unwirklicher Moment mitten im ersten Konzertteil.

    Von Schwarz zu Farbe 🌈

    Dann kam einer dieser Singing-Sues-Momente: Während unsere Band mit „Sway“ loslegte – Henny Erdmann an der Klarinette, Cordula Hohlbein am Kontrabass, Tom Astein an der Querflöte, Lasse Reifferscheidt an der Trompete, Felipe Gerlach am Schlagzeug und Suely Lauar am Klavier – passierte auf der Bühne Folgendes: Stück für Stück verschwanden die schwarzen Oberteile des Chores und darunter leuchteten plötzlich kräftige Farben.

    Felipe Gerlach begleitet die SINGING SUES inzwischen seit vielen Jahren. Mit seiner Energie, seinem unverwechselbaren Groove und seiner Erfahrung aus großen Musicalproduktionen wie Die Eiskönigin und TINA – Das Tina Turner Musical trägt er unsere Konzerte jedes Mal auf ganz besondere Weise. Wir sind unglaublich dankbar, ihn immer wieder an unserer Seite zu haben.

    Als das letzte Stück Stoff gefallen war, strahlte die Bühne in allen Farben des Regenbogens. Und als sich schließlich auch die Band zum Applaus aufreihte und ihre schwarzen Oberteile auszog, war klar: Jetzt beginnt ein neuer Konzertabschnitt.

    Jetzt seid ihr dran! 🎤

    Mit den bunten Farben begann unser großer Mitsing-Teil. Mit „Sunny“, „Shallow“, „California Dreamin’“ und vielen weiteren bekannten Songs ging es quer durch Pop, Musical und große Ohrwürmer. Die Liedtexte erschienen auf den Leinwänden und Suely Lauar lud euch ein, mitzusingen.

    Und genau das habt ihr getan! Von Lied zu Lied wurde der Saal lauter. Und dann kam „Wellerman“: Unser Bass Matthias Heuer legte ein bombastisches Solo hin, die Männer drehten richtig auf und plötzlich klatschte, sang und jubelte der ganze Saal mit. Dieses alte neuseeländische Walfängerlied wurde zu einem der großen gemeinsamen Momente des Abends.

    Grease, Lichtshow und ganz viel Party 💃✨

    Nach der Pause wurde es dann richtig wild. Kaum hatten Suely Lauar – diesmal im Petticoat – und Felipe Gerlach die ersten Töne angeschlagen, stürmten wir aus allen Seiteneingängen zurück in den Saal. Es wurde durcheinander geschrien und gelacht, bevor das elfminütige „Grease“-Medley richtig Fahrt aufnahm. Im Fifties-Look verwandelte sich die Bühne in eine riesige Party.

    Und mittendrin: Tom Astein, der mit seinem Solo so viel Ausdruck, Herzblut und Energie auf die Bühne brachte, dass er den ganzen Saal mitriss. Genau diese Mischung aus Gesang, Schauspiel, Bewegung und kompletter Hingabe machte Grease zu einem der Höhepunkte unseres Jubiläumsabends.

    Danach ging es mit voller Energie weiter – unter anderem mit dem „Lion King“-Medley, „The Phantom of the Opera“ und „4 Chords“. Letzteres ist ein echtes Hochgeschwindigkeitsstück: In nur drei Minuten rauschen 21 verschiedene Songs vorbei. Kaum ist einer da, steckt man schon mitten im nächsten – für uns auf der Bühne ziemlich atemlos.

    Parallel dazu lief eine große Projektionsshow. Hinter dem Chor, an der Decke und auf einer seitlichen Leinwand entstanden immer neue Bilderwelten. Immer wieder zeigte eine Live-Kamera den Chor aus nächster Nähe und zum ersten Mal konnte das Publikum dank einer Conductor-Cam auch erleben, wie Suely Lauar gleichzeitig Klavier spielte und diesen 60-köpfigen Chor dirigierte. Wer schon einmal versucht hat, nur eines von beidem zu tun, weiß, wie beeindruckend das ist.

    Ein Ende, das keines werden wollte ❤️

    Als wir uns schließlich bedanken wollten, hörte der Applaus einfach nicht mehr auf. Also spielten wir weiter.

    Bei „Hallelujah“ wurde es noch einmal ganz ruhig und warm. Die Projektionen tauchten den gesamten Saal in flackerndes Kerzenlicht, während Matthias Heuer mit seiner tiefen, warmen Bassstimme sang – einer Stimme, in die man sich einfach hineinsinken lassen möchte.

    Danach folgten „Viva la Vida“ und „Imagine“ – und der ganze Saal sang mit. Wir dachten, das wäre der perfekte Abschluss gewesen.

    Doch dann geschah etwas, womit wirklich niemand gerechnet hatte.

    Als wir bereits von der Bühne heruntergekommen waren und uns unter unsere Freundinnen, Freunde und euch mischten, habt ihr plötzlich angefangen zu singen. Ganz ohne uns. „Viva la Vida“ erfüllte den gesamten Saal. Wir waren völlig überrumpelt, liefen lachend zurück auf die Bühne, Suely setzte sich noch einmal ans Klavier – und gemeinsam sangen wir das Lied ein letztes Mal. Der ganze Saal stand, klatschte und sang mit.

    Schöner hätten wir unser zehnjähriges Jubiläum nicht feiern können.

    Danke von Herzen 🙏

    Unser großer Dank gilt unseren Solisten, der Band, unserem Sextett und allen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen, die mit unzähligen Stunden Vorbereitung dieses Konzert möglich gemacht haben.

    Und vor allem danken wir euch! Für eure Begeisterung. Für eure Stimmen. Für euren Applaus. Und für diesen unvergesslichen Moment, als ihr uns mit eurem spontanen „Viva la Vida“ überrascht habt.

    Ein schöneres Geschenk zu unserem zehnjährigen Jubiläum hätten wir uns nicht wünschen können.

    Von Herzen
    Suely Lauar
    und die SINGING SUES